So in etwa dürfte das Radar bei LOVOO heute ausgesehen haben. So in etwa dürfte das Radar bei LOVOO heute ausgesehen haben.

Großrazzia bei LOVOO - Maschinengewehre, Rammbock und Festnahmen

"Holla, die Waldfee!" dachte ich mir heute, als ich von der groß angelegten Razzia beim Anbieter der Dating-Plattform "LOVOO" hörte. Soweit mir bekannt, gab es 16 Durchsuchungen an verschiedenen Orten. Rund 200 Beamte sollen dabei im Einsatz gewesen sein. Und dabei ging man nicht gerade "zart" mit den "Liebes-Engeln" um. Mit Sturmmasken, Rammbock und Maschinengewehren ging das LKA rein in die Räumlichkeiten des Diensteanbieters. ...

Endlich! Endlich kam die lange ersehnte Reaktion der Staatsanwaltschaft, die in den vergangenen Monaten offenbar sehr stark mit den Ermittlungen gegen LOVOO beschäftigt war. Man geht von gewerbsmäßigem Betrug aus und meint es offensichtlich sehr ernst. Ich muss gestehen, dass mir ein Stein vom Herzen fiel, als ich die Nachricht hörte. Denn lange Zeit dachte ich, dass die Herren bei LOVOO ihren Kopf tatsächlich aus der Schlinge ziehen konnten. Man hat lange Zeit nichts mehr von der damalig aufgedeckten "Masche" gehört, dafür war nun der "Einschlag" umso härter. Sämtliche Medien berichten über das heutige Ereignis und das Feedback betroffener User ist sehr eindeutig. Es hat schon fast einen Hauch von Genugtuung, zu hören, dass die Geschäftsführer im Laufe der Razzia verhaftet wurden. Aktuell ist auch das Portal (lovoo.com) nicht erreichbar.

Ich wurde im Laufe des Tages auch von mehreren Stellen um ein Interview gebeten. Felix Gebhardt von "MDR SPUTNIK" habe ich kurzerhand für ein kurzes Interview zugesagt. Hier kann man sich den Beitrag anhören: Im Interview mit SPUTNIK "Dating-App LOVOO - Gründer wegen Betrugs verhaftet".

Den damaligen Beitrag mit Hintergründen, kann man sich hier im Blog durchlesen. Sehr gespannt bin ich jetzt schon, auf das weitere Vorgehen und den Ausgang des Verfahrens. Ich wünsche den beteiligten Beamten viel Erfolg!

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